Wir als THW Erlangen waren an mehreren Stellen mit eingebunden.
Der Bergungsgruppe wurde der Einsatzabschnitt „Trümmerteile“ zugewiesen. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus den Erlanger Ortsteilen Dechsendorf, Hüttendorf und Steudach wurde nach umfassender Erkundung die Rettung der zwei Piloten eingeleitet. Parallel befreiten die Kameraden der Feuerwehr einen PKW-Lenker. Aufgrund der engen Platzverhältnisse und der diversen Gefahren der Einsatzstelle war ein gemeinsames Handeln und Absprachen von immenser Bedeutung.
Zwei THW Fachberater unterstützten in den Stäben. Zum einen stellte ein Fachberater in der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) sicher, dass das THW mit all seinen Kompetenzen bestmöglich zur Bearbeitung der Lagen beitragen konnte. Ebenso wurden Anforderungen weitergegeben. Der zweite Fachberater nahm seine Arbeit in der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) auf.
Zwei Einsatzkräfte unterstützten in der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL). Hier fungieren die Einsatzkräfte nicht als THW Einsatzkräfte, sondern bringen ihr Wissen um die Strukturen und Einsatzorganisation bei der Katastrophenschutzbehörde ein, welche die UG-ÖEL bildet.
Eine Einsatzkraft wirkte im Stab Öffentlichkeitsarbeit mit. Aufgaben waren die zeitnahe Information der Bevölkerung auf den Social-Media-Kanälen der Erlanger Blaulichtorganisationen.
Ebenfalls waren wir in der Vorbereitung der Szenarien und der Übungsleitung mit involviert.
Die Katastrophenschutzübung „Löwenzahn“ war ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Sicherheitsstrukturen in Erlangen und der Region. Sie zeigte, dass die Einsatzkräfte gut vorbereitet sind, aber auch, dass kontinuierliche Übungen notwendig sind, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.