Am Samstag forderte die Feuerwehr Erlangen unseren Radlader zur Unterstützung an. In einem Mehrfamilienhaus in Erlangen kam es zu einem Internistischen Notfall, bei dem die Feuerwehr den bereits eingesetzten Rettungsdienst und Notarzt unterstützte. Der Standard Einsatz für die beteiligten Kräfte entwickelte sich bedingt durch mehrere Umstände zum Worst-Case-Szenario. Diese Umstände schlossen sowohl die Rettung über das Treppenhaus als auch über die Drehleiter der Feuerwehr aus. Schließlich musste der Kran der Berufsfeuerwehr Nürnberg angefordert werden. Der wiederum kam aber nicht so einfach dorthin, wo er hinmusste. Deshalb wurde unser Radlader und der Fachberater angefordert, während der Kran aus Nürnberg noch auf der Anfahrt war. Ein ca. 600kg schwerer Findling versperrte die Zufahrt zu dem Platz, auf dem der Kran positioniert werden musste. Das Ganze zeigte in jedem Falle wie gut die Rettungskette funktioniert. Denn bis der Kran in Erlangen eingetroffen war, hat unser Radlader den Stein Beiseite geschafft und die Drehleiterbesatzung konnte mehrerer Äste entfernen um den Arbeitsraum des Kranes frei zu machen. Schlussendlich konnte der Patient nach der Rettung mit dem Kran mit dem Rettungswagen in die Klinik verbracht werden. Der zielgerichtete und absolut reibungslose Einsatz der unterschiedlichen Organisationen und Einheiten führte zum Erfolg. Jetzt wünschen wir dem Patienten noch eine gute Besserung und hoffen das er bald wieder auf die Beine kommt.
Weg frei für Menschenrettung
- Einsätze
von Stefan Wagner
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